Dead man's handle

SubstantivFachbegriffEisenbahn

Eine Sicherheitssteuerung am Fahrschalter einer Lokomotive, die die Bremsen betätigt, wenn der Lokführer den Griff loslässt.

Ein federbelasteter Hebel oder Griff (Sicherheitsfahrschaltung oder Totmannknopf), der in den Fahrschalter oder das Bremsventil älterer Lokomotiven und Triebwagen eingebaut ist. Der Bediener muss kontinuierlich physischen Druck auf den Griff ausüben, um den Zug in Bewegung zu halten. Wird der Bediener fahruntüchtig und lässt los, unterbricht der Mechanismus automatisch die Traktionsleistung und leitet eine Zwangsbremsung ein.

Am Arbeitsplatz gehört

The spring on this dead man's handle is so stiff my wrist goes numb after an hour.

In klarem Deutsch Die Feder an diesem dead man's handle ist so straff, dass mein Handgelenk nach einer Stunde taub wird.

Insidertipp

Neuere Lokomotiven ersetzen diesen physischen Griff durch ein elektronisches Wachsamkeitskontrollsystem (Sifa), bei dem der Lokführer in regelmäßigen Abständen eine Taste drücken muss, um zu beweisen, dass er wachsam ist.