Easy-out

SubstantivWerkstattjargonVerbindungselemente

Werkstattjargon für einen spiralförmigen Schraubenausdreher (Linksausdreher), der rückwärts in eine aufgebohrte, abgebrochene Schraube gedreht wird, um sie herauszuschrauben.

Ein gehärteter, konischer Ausdreher mit einer linksdrehenden Spirale, der sich umso fester hineinfrisst, je weiter er gegen den Uhrzeigersinn in eine im abgebrochenen Befestigungselement vorgebohrte Führungsbohrung gedreht wird. Durch den Konus wird der verbleibende Gewindebolzen jedoch auch nach außen gegen sein eigenes Gewinde verkeilt. Bei einer festgefressenen Schraube bricht der Ausdreher daher oft ab und hinterlässt ein Stück gehärteten Stahl, das mit Bohrern nicht mehr bearbeitet werden kann. Erfahrene Fachkräfte versuchen es zuerst mit Hitze, Linksbohrern und gerade genuteten Ausdrehern.

Am Arbeitsplatz gehört

Don't reach for the easy-out yet, heat it and try a left-hand drill, snap an extractor in there and it's off to EDM.

In klarem Deutsch Greifen Sie noch nicht zum easy-out, erhitzen Sie es und versuchen Sie es mit einem Linksbohrer. Wenn Ihnen dort ein Ausdreher abbricht, hilft nur noch die Funkenerosion (EDM).

Insidertipp

Bricht ein Ausdreher in der Bohrung ab, wird die Arbeit um ein Vielfaches schwieriger. Hitze, Kriechöl und Geduld stehen an erster Stelle.

Auch bekannt als

  • screw extractor
  • EZ-out
  • bolt extractor