Gleiches Wort, verschiedene Welten

Magic smoke

Magic smoke taucht in 2 Fachgebieten auf: Zerspanungstechnik, Elektrotechnik. Hier ist, was es für die Fachleute im jeweiligen Bereich bedeutet.

Werkstattjargon der Zerspanungstechnik

Magic smoke in Zerspanungstechnik

Scherzhafte Vorstellung, dass elektrische Bauteile mit im Inneren versiegeltem Rauch betrieben werden, da sie nicht mehr funktionieren, sobald er entweicht.

Werkstattjargon über elektrisches Versagen: Motoren, Antriebe, Platinen und Netzteile funktionieren in dem Moment nicht mehr, in dem ihr *magic smoke* entweicht, also ist es das Ziel, ihn drin zu behalten. Der Begriff wird für jeden Durchbrenner verwendet, von einem überhitzten Spindelantrieb bis hin zu einem kurzgeschlossenen Werkzeugakku, und impliziert, dass das Teil hinüber und nicht mehr zu reparieren ist.

"Hooked the VFD up to the wrong voltage and let the magic smoke out, so that's a new drive on the order."

Elektrotechnik

Magic smoke in Elektrotechnik

Scherzhafte Bezeichnung für den Rauch, den ein durchgebranntes Bauteil freisetzt, als ob der Rauch das wäre, was es zum Funktionieren bringt.

Magic smoke (magischer Rauch) ist Werkstattjargon, der auf einer fiktiven Theorie basiert: Jedes Bauteil ist mit Rauch gefüllt, der es funktionieren lässt, sodass es in dem Moment stirbt, in dem der Rauch entweicht. Ingenieure und Techniker sagen, eine Platine habe den Rauch freigelassen (let the smoke out), wenn es nach Überspannung, Verpolung oder einem Verdrahtungsfehler beim ersten Einschalten raucht. Die Redewendung kennzeichnet einen Fehler als offensichtlich und zerstörerisch und nicht als subtil.

"Wired the 24 V supply onto the 5 V input and the controller let its magic smoke out on the first try."

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