Gleiches Wort, verschiedene Welten

Grease

Grease taucht in 2 Fachgebieten auf: Tribologie, Druck. Hier ist, was es für die Fachleute im jeweiligen Bereich bedeutet.

Tribologie & Schmierung

Grease in Tribologie

Halbfester Schmierstoff aus Öl, das in einem Verdickergerüst wie in einem Schwamm gebunden ist, meist mit Additiven.

Ein Schmierstoff, bei dem das Grundöl, das typischerweise 70 bis 95 Prozent der Masse ausmacht, in einem faserigen oder partikulären Verdicker eingeschlossen ist, sodass es dort verbleibt, wo dünnflüssiges Öl ablaufen würde. Unter Scherung und Hitze gibt der Verdicker Öl an die Kontaktstelle ab, im Ruhezustand hält er das Öl fest und hilft, Schmutz und Wasser abzuhalten. Fette (Greases) werden nach Verdickertyp, Grundölviskosität, NLGI-Klasse und Additiven spezifiziert, und die meisten Wälzlager in einem Betrieb laufen damit.

"That grease is an EP2 lithium complex on a 220 base oil, fine for the fan bearings."

Druckwesen & Schriftsatz

Grease in Druck

Ein historischer Begriff für gut bezahlte Setzerarbeit mit viel Weißraum.

Im alten Akkordsatz war dies ein Spitzname für Manuskripte, die viel Weißraum, kurze Zeilen oder einfache Layouts enthielten. Da die Setzer nach Zeilen oder Seiten bezahlt wurden, erforderten diese Aufträge weniger physischen Satz, brachten aber den gleichen Lohn wie dichter Text. So konnte ein Setzer seinen Lohn mit weitaus weniger körperlicher Anstrengung verdienen.

"Give me that poetry manuscript, it's pure grease and I want an easy afternoon at the case."

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