CIE whiteness

SubstantivFachbegriffPapieroptik

Formelbasierter Weißgrad-Index, berechnet aus dem Hellbezugswert Y und der Farbart unter D65- oder C-Beleuchtung.

Der Index kombiniert Y mit dem Abstand der Farbart der Probe vom neutralen Weißpunkt, wobei eine Verschiebung gegen Blau als weißer und eine Verschiebung gegen Gelb als weniger weiß bewertet wird. In der Papierpraxis wird D65 mit dem 10-Grad-Normalbeobachter für Außen-Tageslicht (ISO 11475) und die Lichtart C mit dem 2-Grad-Beobachter für Innenlicht (ISO 11476) verwendet. Werte über 100 sind bei aufgehellten Blättern normal, und Bürosorten liegen oft zwischen 150 und 170.

Am Arbeitsplatz gehört

Office grade came off at 161 CIE whiteness, five under target, and the tint is creeping green again.

In klarem Deutsch Die Bürosorte kam mit 161 CIE whiteness aus der Maschine, fünf unter dem Zielwert, und der Farbton driftet wieder ins Grüne.

Insidertipp

Ein CIE whiteness-Wert sagt ohne den zugehörigen Tint-Wert wenig aus: Ein hoher Wert mit einem starken Grün- oder Rotstich wird einem Käufer nicht gefallen.

Auch bekannt als

  • CIE W
  • CIE whiteness index

Nicht zu verwechseln mit

  • Brightness: Brightness ist eine Reflexionsmessung in einem einzelnen blauen Band, während CIE whiteness vollständige farbmetrische Daten nutzt und bei aufgehellten Blättern weit über 100 liegen kann.