Eine fotobiologische Gefährdung, bei der intensives, kurzwelliges Licht mit einem Schadensmaximum um 435 bis 440 nm die Netzhaut durch fotochemische Reaktionen statt durch Wärme schädigt. Sie hängt von der Strahldichte der Quelle und der Expositionszeit ab, weshalb sie eher beim Starren in helle, kleine Quellen als bei normaler Raumbeleuchtung eine Rolle spielt. Sie wird nach fotobiologischen Sicherheitsstandards bewertet und durch Risikogruppen ausgedrückt.
Bare COB in that luminaire tests at the edge of RG2 for blue light hazard, so it needs a diffuser or a warning label.
In klarem Deutsch Das nackte COB in dieser Leuchte liegt beim Test an der Grenze zu RG2 für Blue light hazard, daher benötigt es einen Diffusor oder einen Warnaufkleber.
Auch bekannt als
- BLH
- photochemical retinal hazard
Nicht zu verwechseln mit
- Melanopic EDI: Melanopische Metriken beschreiben nicht-visuelle zirkadiane Wirkungen von Licht, nicht Augenschäden. Die beiden verwenden unterschiedliche spektrale Gewichtungen.
Verwandte Begriffe
Risk group
Die fotobiologische Sicherheitsklasse einer Lampe oder Leuchte, von RG0 (freie Gruppe) bis RG3 (hohes Risiko).
SPD
Spectral Power Distribution: eine Grafik, die zeigt, wie viel Leistung eine Lichtquelle bei jeder Wellenlänge abgibt.
COB
Chip-on-Board: ein LED-Array, bei dem viele Chips eng unter einer gemeinsamen Leuchtstoffschicht montiert sind und als eine einzige kompakte Quelle wirken.
Radiometry
Messung optischer Strahlung in physikalischen Energieeinheiten wie Watt, ohne Gewichtung für das menschliche Auge.