Blue light hazard

SubstantivFachbegriffBeleuchtung

Fotochemische Netzhautschädigung, die durch das Starren in sehr helle Quellen mit hohem Blaulichtanteil, etwa 400 bis 500 nm, verursacht wird.

Eine fotobiologische Gefährdung, bei der intensives, kurzwelliges Licht mit einem Schadensmaximum um 435 bis 440 nm die Netzhaut durch fotochemische Reaktionen statt durch Wärme schädigt. Sie hängt von der Strahldichte der Quelle und der Expositionszeit ab, weshalb sie eher beim Starren in helle, kleine Quellen als bei normaler Raumbeleuchtung eine Rolle spielt. Sie wird nach fotobiologischen Sicherheitsstandards bewertet und durch Risikogruppen ausgedrückt.

Am Arbeitsplatz gehört

Bare COB in that luminaire tests at the edge of RG2 for blue light hazard, so it needs a diffuser or a warning label.

In klarem Deutsch Das nackte COB in dieser Leuchte liegt beim Test an der Grenze zu RG2 für Blue light hazard, daher benötigt es einen Diffusor oder einen Warnaufkleber.

Auch bekannt als

  • BLH
  • photochemical retinal hazard

Nicht zu verwechseln mit

  • Melanopic EDI: Melanopische Metriken beschreiben nicht-visuelle zirkadiane Wirkungen von Licht, nicht Augenschäden. Die beiden verwenden unterschiedliche spektrale Gewichtungen.