Amphidromic point

SubstantivFachbegriffGezeiten

Ein Punkt im Meer (amphidromischer Punkt), an dem ein Gezeitenglied keinen Tidenhub aufweist und um den herum sein Hochwasser rotiert.

Ein Knotenpunkt, an dem sich das Steigen und Fallen eines bestimmten Gezeitenglieds aufhebt, sodass der Tidenhub null oder nahezu null ist. Das Hochwasser für dieses Glied wandert einmal pro Zyklus um den Punkt herum, auf der Nordhalbkugel meist gegen den Uhrzeigersinn, wobei die Flutstundenlinien (cotidal lines) wie Speichen von ihm ausgehen und der Tidenhub nach außen hin zunimmt. Die Nordsee weist beispielsweise drei M2-amphidromische Systeme auf, weshalb ihre Küsten so unterschiedliche Gezeiten zeigen.

Am Arbeitsplatz gehört

Station sits right by the amphidromic point, so M2 is tiny and the diurnal constituents run the show.

In klarem Deutsch Die Station liegt direkt am amphidromic point, sodass M2 winzig ist und die eintägigen Glieder das Geschehen bestimmen.

Insidertipp

In der Nähe eines amphidromic point führt eine kleine Positionsänderung zu einer großen Verschiebung der Gezeitenzeiten, was die Gezeitenzonierung dort notorisch schwierig macht.

Auch bekannt als

  • amphidrome
  • amphidromic system
  • nodal point