Harmonics

SubstantivFachbegriffElektrotechnik

Spannungs- oder Stromanteile bei ganzzahligen Vielfachen der Netzfrequenz, die meist durch nichtlineare Lasten entstehen.

Harmonics (Oberschwingungen) sind sinusförmige Komponenten bei ganzzahligen Vielfachen der Grundschwingung, wie 250 Hz und 350 Hz in einem 50-Hz-System oder 300 Hz and 420 Hz bei 60 Hz. Gleichrichter, drehzahlvariable Antriebe, LED-Treiber und Schaltnetzteile nehmen Strom in Impulsen auf und speisen Oberschwingungsströme ein, die die Spannung über die Netzimpedanz verzerren. Sie überhitzen Transformatoren und Neutralleiter, lösen Schutzschalter aus, resonieren mit Kondensatorbänken und stören empfindliche Elektronik, weshalb am Verknüpfungspunkt Grenzwerte gelten.

Am Arbeitsplatz gehört

Fifth and seventh harmonics are way up on the drive feeder, we need a filter before they turn the PF caps into a resonant circuit.

In klarem Deutsch Die fünfte und siebte der harmonics sind auf der Einspeisung des Antriebs stark erhöht, wir brauchen einen Filter, bevor sie die Kompensationskondensatoren in einen Schwingkreis verwandeln.

Insidertipp

Triplen harmonics (3., 9., 15. Oberschwingung) addieren sich im Neutralleiter eines Vierleitersystems, anstatt sich aufzuheben, sodass ein gemeinsam genutzter Neutralleiter, der Büroelektronik speist, mehr Strom führen kann als jeder Außenleiter.

Auch bekannt als

  • harmonic distortion